Wie viel trinkt ein Robo?

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Wie viel trinkt ein Robo?

Beitragvon hamsterfreundin » 26.02.2012, 11:39

Hallo.

Mir ist aufgefallen, dass mein kleiner Robo Tiny tot (1 Jahr 9Mon alt) sehr viel trinkt.
Er steht sogar tagsüber immer wieder auf nur um zu trinken.
Seinen Wassernapf (Füllmenge ca 30 ml) muss ich alle 2 Tage nachfüllen.
Als Nassfutter bekommt er Salat und ein kleines Stück Apfel.

Muss ich mir sorgen machen?

Gruß hamsterfreundin
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Re: Wie viel trinkt ein Robo?

Beitragvon Kiki » 26.02.2012, 14:01

Hallo,


ist der Napf dann komplett leer, bevor du ihn auffüllst? 30 ml alle zwei Tage ist für meinen Geschmack deutlich zuviel. Mein Robo trinkt z.B. überhaupt nicht, deckt seinen Flüssigkeitsbedarf nur über das Frischfutter. Auch das mehrmalige Aufstehen tagsüber des Trinkens wegen ist nicht normal.

Du solltest das beim TA abklären lassen. Es könnte sich um eine Blasenentzündung oder ein Nierenproblem handeln. Diabetes ist beim Robo eher weniger ein Thema.
Setzt er denn auch dementsprechend viel Urin ab? Ist dieser verfärbt oder riecht er anders?

LG, Anne
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Re: Wie viel trinkt ein Robo?

Beitragvon s0niC » 26.02.2012, 20:44

also für mich hört es sich stark nach Diabetes an :Nachdenken:
aber ich wechsel mein Wasser auch täglich, weil's ja uns auch nicht alt schmeckt.
hatte anfangs auch das mein Robo nichts getrunken hat
und Gurken tot gelutschte bis ich gelesen haben, dass es an der Trinkflasche lag
weil manche diese nicht kennen

na gut, in fragen Diabetes gibt es ja PiPi-Streifen in jeder Apotheke
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Re: Wie viel trinkt ein Robo?

Beitragvon Biene » 26.02.2012, 23:00

Das hört sich stark Nach Organen an, also möglicherweiße Diabetes oder in dem Alter schon Nieren. Also ich denke wie meine Vorredner das das deutlich zuviel ist und dein Hamster sollte sich mal dem Tierarzt vorstellen, denn das ist deutlich zuviel und muss ja wohl oder übel eine Uhrsache haben.


glg Caro
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Re: Wie viel trinkt ein Robo?

Beitragvon hamsterfreundin » 27.02.2012, 22:27

Hm.....
das liest sich nicht schön....
dann werd ich mal den TA kontaktieren... :-(
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Re: Wie viel trinkt ein Robo?

Beitragvon Biene » 27.02.2012, 23:20

Lass einfach danach schauen. Das ist bestimmt etwas behandelbares. Selbst Diabetes ist nicht so schlimm, damit kann der Hamster leben =)



glg :D
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Re: Wie viel trinkt ein Robo?

Beitragvon hamsterfreundin » 28.02.2012, 17:50

er ist ja schon fast 2 Jahre alt - also schon ein renten...

so gern ich ihn hab, muss ich ganz ehrlich sagen, dass ich nicht mehr allzu viel in ihn investieren werde...
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Re: Wie viel trinkt ein Robo?

Beitragvon Biene » 28.02.2012, 18:00

Hmm, dann sollte man in meinen Augen keine Tiere halten, wenn man nicht für höhere Kosten aufkommen will. Aber das ist ja eine andere Geschichte.

Normal muss du bei solchen Erkrankungen keine großen Mengen an Geld zahlen.
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Re: Wie viel trinkt ein Robo?

Beitragvon Katherine » 04.03.2012, 07:22

Hi, es ist eigentlich normal, dass wenn ein Tier älter wird er so manches Gebrechen entwickeln kann. Bei einem Wassernapf wird extrem viel verdunsten, also ist es schwer wirklich zu wissen wieviel er trinkt. Im Alter kann sich auch der Schlafrhythmus gehörig ändern, so dass das Trinken eher eine beiläufige Sache ist. Wenn ich dich wäre, würde ich mit meinem TA darüber sprechen, aber nicht gleich mit dem Tier in die Praxis - ich finde ein alter Robo soll nicht außer wenn es wirklich nötig ist zum TA.
Gruß
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Re: Wie viel trinkt ein Robo?

Beitragvon hamsterfreundin » 04.03.2012, 15:26

an Bine:
hätte ich gewusst, dass der Kleine so etrem scheu bleibt, hätte ich ihn mir nicht angeschafft.
aber dadurch, dass ich ihn so gut wie nie zu gesicht bekomme, habe ich keine emotionale Bindung zu ihm aufbauen können.
Durch meine Katzen möchte ich ihn auch nicht allzu oft aus dem Terra nehmen, denn einen Hamster hat mein Kater schon mal erwischt und das möchte ich nicht noch einmal erleben.
Außerdem bedenke ich, dass der TA auch nicht viel sagen kann, denn tiny tot verhält sich ja sonst ganz normal.
Deshalb werde ich nicht mit ihm zum TA fahren.

Ich wollte nur wissen, ob es üblich ist, dass Robos ab einem gewissen Alter sich anders verhalten und eben mehr trinken - und das habe ich ja nun erfahren.

Also nehmt es mir bitte nicht übel, wenn ich schreibe, dass ich für ihn nicht "so viel Geld ausgeben" werde...

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Re: Wie viel trinkt ein Robo?

Beitragvon Biene » 04.03.2012, 19:48

Huhu =)

Aber bei Roborowski Zwegen ist schliesslich bekannt ds sie in den meisten Fällen scheu bleiben bzw. nicht so zutraulich wie andere werden. Das kann und sollte man sich unbedingt voher überlegen. Und nur weil man keine sonderlich gute Bindung zum Tier hat, sollte man trotzdem für es sorgan, da das Tier nicht selbst zum TA gehen kann. Man übernimmt die Verantwortung für das Tier, auch wenn es noch so klein ist, sie haben trotzdem das Recht auf ein schönes und möglichst gesundes Leben. Simon hat mir schon so die Hand zerfetzt das ich sleber zum Arzt musste und trotzdem geh ich mit ihm zum TA auch wenn ich schon vor Angst und Tränen überströmt vor seinem Aqua stand und mir echt überlegt habe ihn ab zu geben, ihn aber behalten habe, wiel ich ihn trotzdem lieb habe. Für Theo habe ich eine Tierarztrechnung die schon weit weit über 250€ weit reicht, da er eben kränklich ist und ihn sehe ich ihn letzer Zeit so gut wie garnichtmehr.

Sorry ich kann deine Entscheidung überhaupt nicht verstehen. Und wnen man so eine Einstellung hat, würde ich das nicht unbedingt veröffentlichen sondern bei mir behalten, aber nun gut, sei es wie es sei, ist ja immerhin dien Hamster.


glg Biene.
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Re: Wie viel trinkt ein Robo?

Beitragvon Kiki » 05.03.2012, 00:19

Hallo,

ich finde es in erster Linie sehr traurig... :(

Stell dir vor, du wärst ein Haustier und es geht dir vielleicht nicht gut, aber dein Halter geht trotz Anzeichen nicht mit dir zum TA, weil er nicht die entsprechende Bindung zu dir aufbauen konnte... Das ist absurd, findest du nicht? Jedes Tier, das einmal angeschafft wurde, hat ein Recht auf medizinische Versorgung!

Der TA sieht sich den Hamster ja nicht einfach nur an, sondern kann Veränderungen der inneren Organe zB. gut ertasten. Evtl. bekommt er sogar eine Urinprobe. Mit diesen Untersuchungen lässt sich in den meisten Fällen bereits eine Diagnose stellen. Eine normale Untersuchung kostet bei meinem TA übrigens 14 €, kommen Medikamente dazu sind es so um die 20 bis 22 €. Diese Summen sollte eigentlich ein jeder aufbringen können, auch ein Schüler bekommt Taschengeld... Wir sprechen hier ja nicht von einer OP oder sonstigem, das verlangt niemand von dir...

Was die Katzen angeht, so kann ich das nicht verstehen. Katzen mal kurz den Zugang zum Raum verwehrt, Hamster in eine sichere Transportbox gepackt und ab damit zum TA.

Ein guter Rat zuletzt: wenn dir ein nicht zahmes Tier nicht viel wert ist, sieh am besten künftig komplett von der Haustierhaltung ab oder hole dir nur noch Tiere, von denen du von Anfang an weißt, dass sie zahm sind. Das gilt für alle Tiere, aber gerade bei Hamstern weiß man doch, dass es Charaktersache ist und nicht jeder zutraulich wird. Robos gelten gemeinhin als scheu (das sollte vor der Anschaffung bekannt sein), also wundere dich bitte nicht, dass dir nun ein gewisses Maß an Unverständnis entgegenschlägt.

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Re: Wie viel trinkt ein Robo?

Beitragvon hamsterfreundin » 10.03.2012, 01:18

Ich wundere mich nicht und ich kann euch total verstehen.
aber bitte versteht auch mich...

gegen diabetes kann ich meines wissens nicht viel machen und für die diagnose wird mehr als nur "ein bisschen" abtasten nötig sein...

ich wusste, dass robos scheuer sind als andere hamsterarten - aber dass er sooo scheu bleibt, war mir nicht bewusst. deswegen werde ich mir auch keinen mehr anschaffen. und da ich finanziell derzeit nicht so gut dastehe, werde ich mir vorerst gar kein kleintier mehr anschaffen...

ich betone außerdem nochmals, dass ich nur wissen wollte, wie viel ein robo trinkt und das hab ich erfahren.
Ich fand es ungewöhnlich, dass er tagsüber "nur" zum trinken raus kommt und habe erfahren, dass das durchaus am alter liegen kann. da er sich sonst jedoch ganz normal verhält (d.h. er bunkert fleißig und rennt nachts seine "meilen" runter) werde ich nicht zum ta gehen (allein wegen der finanziellen situation!), sondern es erstmal noch beobachten.

Hoffe, dass ich jetzt nicht als "unmensch" da stehe, nur weil ich noch ein bisschen warten möchte...
und ich hoffe, dass das thema jetzt abgehakt ist.

lg hamsterfreundin
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Re: Wie viel trinkt ein Robo?

Beitragvon TheFeldhamster » 11.05.2012, 17:26

Hallo!

Auch wenn der Thread schon etwas älter ist möchte ich für alle, die vllt später mal hier drüberstolpern folgendes anfügen:

1. gesunde Campbell-Zwerghamster trinken ca. 0,5-2ml / Tag. Da Robos aus noch trockeneren Gebieten stammen werden sie in ähnlicher Größenordnung trinken, eher weniger.

2. 30ml verdunsten nicht innerhalb von 2 Tagen aus einem Napf. 30ml sind 1,5 Schnäpschen, seht Euch mal ein Schnapsglas an, die Menge verdunstet nicht so schnell. Dh. der Robo hat ~15ml/Tag getrunken. Wenn man davon ausgeht, daß Robos zwischen 20 und 30g wiegen, dann ist das SEHR, SEHR viel - je nach Eigengewicht des Robos fast das eigene Körpergewicht oder ca die Hälfte des eigenen Körpergewichts am Tag!

3. Robos gelten eigentlich nicht als Diabetesgefährdet, allerdings kann jedes Säugetier Diabetes bekommen. Dh. in seltenen Fällen wird wohl auch bei Robos Diabetes möglich sein. Da es sich bei so einem alten Tier um Typ 2 handeln würde, wäre das aber gut behandelbar mit Medikamenten. Siehe dazu den Diabeteshamster-Blog. Eine Packung Tabletten Minidiab von Pfizer (reicht bis ans Lebensende des Robos) kostet hier in Ö übrigens €10,-. Unterstützen kann man auch mit geeigneter Diät und Bockshornklee-Samen (wirken blutzuckersenkend). Eine Packung Teststreifen für den Urin um festzustellen ob das Tier Diabetes oder Blasenentzündung hat (Combur 5 Test von Roche) kostet ebenfalls ca. €10,-, der Test kann zuhause selbst durchgeführt werden. Bei Blasenentzündung ist eine Behandlung mit AB durch den TA möglich und ebenfalls nicht teuer!

4. bliebe neben Diabetes und BE als mögliche Ursache noch ein Nierenversagen - ist soweit ich weiß schlecht/kaum behandelbar. Bevor sich das Tier dann lange quält sollte es eingeschläfert werden.


Zum Rest haben die anderen schon alles gesagt.

lg, tina
Meine Blogs: Naturnahe Hamstergehege - - - Feldhamster in Wien - - - Diabeteshamster (Gemeinschaftsblog)
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Re: Wie viel trinkt ein Robo?

Beitragvon Biene » 15.05.2012, 12:11

Huhu,

ich finde das ist ein sehr hilfreicher und sinnvoller Beitrag TheFeldhamster und auch angebracht finde ich.
Bei Nierenversagen/ eintretendem Nierenversagen kann man tatsächlich nicht so viel machen, aber mann kann den Hamster Homöopatisch unterstützen.


glg Caro
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