Kastration von Zwerghamstern

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Kastration von Zwerghamstern

Beitragvon Maiu » 30.03.2013, 21:26

Hallo,
ich wollte mal fragen, was es so an Informationen zu Kastrationen von Zwerghamstern gibt. Sowohl im Inn- als auch im Ausland.
Ich weiß von drei Personen aus Deutschland, die Zwerghamster kastrieren lassen haben, um eine gegengeschlechtliche Paarhaltung zu ermöglichen. Die eine hat dies bei artreinen Dsungaren gemacht, die andere bei Campbells und noch eine sowohl bei Campbells als auch bei Robos. Gibt es da noch mehr Leute, die ein echtes Paar zustande gebracht haben? Und wie weit ist man im Ausland mit dem Thema Kastration von Zwerghamstern?

Ich selber habe nächste Woche eine vor mir. Mein Robomann Nomnom wird am 04.04.2013 kastriert und kommt nach einer Kastrationsquarantäne zu einem Weibchen.
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Re: Kastration von Zwerghamstern

Beitragvon Yuutsu » 31.03.2013, 00:25

Hallo,
zu dem Thema gibt es kaum Infos, da die wenigsten Tierärzte so einen Eingriff vornehmen.
http://www.diebrain.de/zw-verhalten.html

Dort wird es mit einem Satz erwähnt, inwieweit diese Aussage dann aber auch aus einer ausreichenden Anzahl an Fällen bestätigt ist, dass nicht alle Weibchen einen Kastraten akzeptieren, habe ich jetzt nicht gefunden.

Englische Quellen scheint es bei Google zu geben, ich habe da jetzt aber nur ein paar angeklickt und auch gelesen, dass es an TA, die die OP durchführen scheitert.
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lg Sandra
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Re: Kastration von Zwerghamstern

Beitragvon Maiu » 06.04.2013, 12:21

Huhu,
na da kann ich mich ja sehr glücklich schätzen, so einen Tierarzt an der Hand zu haben :)

Hm, dass nicht alle Weibchen Kastraten akzeptieren ist eigentlich klar, bzw. besser gesagt dass nicht jeder Hamster jeden anderen Hamster mag. Ist bei Mäusen kein Stückchen anders - einige mögen sich einfach nicht.
Auf der Seite steht aber auch, dass Vergesellschaftungen sehr schwer sein sollen - ich habe zwar bisher erst eine Hamster VG hinter mir, aber die war enorm einfach: Eine Nacht ans Trenngitter, zusammen gelassen, fertig. Ok, als die Kleine dann in die Pubertät kam und den Chefposten haben wollte, habe ich getrennt, weil sie sich gestritten haben. Aber auch das ist zB bei Rennmäusen etwas ganz normales.
Andere Vergesellschaftungen, von denen ich gehört habe, waren auch sehr einfach. So viel also dazu...

Mein kleiner Robomann Nomnom hat seine Kastration vorgestern sehr gut überstanden. Nur ein bisschen schlecht gelaunt war er :Pfeifen:
Hier mal Fotos von nach der OP:
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Re: Kastration von Zwerghamstern

Beitragvon TheFeldhamster » 15.04.2013, 10:02

Hallo,

ich abonnier mal den Thread. Bin schon gespannt auf Deine VG-Erlebnisse. Was hat denn Dein TA wg Kastrafrist gesagt? Da gehen ja auch die Meinungen auseinander.

lg, tina
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Re: Kastration von Zwerghamstern

Beitragvon Maiu » 18.04.2013, 13:42

Hallo,
ich bin auch schon ganz gespannt und hoffe sehr, dass meine alte Jacki noch lebt, wenn die Kastraqurantäne um ist. Sie ist ja nun schon 2 Jahre und 3 Monate alt... wäre schön, wenn sie nicht alleine sterben müsste, sondern an einen netten Kerl gekuschelt.
Falls sie bis dahin nicht durchmacht, aber auch, wenn es klappt und sie dann stirbt, kommt Nomnom zu Kate, die ist genau ein Jahr jünger als Jacki.

Heute in genau 5 Wochen ist es so weit, dann ist seine Kastraquara um und er kann zu einem Weibchen. Vor einer Woche wurde er operiert und es geht ihm schon wieder genau so gut wie vor der OP. Leider ist er robotypisch scheu, sodass sich die Kontrollen etwas schwieriger gestalten... mal sehen, ob er weniger scheu ist, wenn er eine Partnerin hat.
Jacki ist jedenfalls ohne Partnerin scheuer geworden. Sie nimmt mir zwar noch Leckerchen aus der Hand, aber kommt nicht mehr - wie früher immer - für Haferflocken auf die Hand. Sie geht auch immer weg, wenn sie vorne am Gehege ist und ich die Gehegetüren öffne (sie renn nicht panisch weg, aber sie geht nunmal jedes Mal). Vorher waren sie und Josie ja immer total aufdringlich und ich musste stets darauf achten, dass mir keiner aus dem Gehege springt, weil sie bei geöffneter Schiebetür nur vorne rumgewuselt sind.
Vielleicht liegt es auch daran, dass ich ihr häufig die Krallen schneiden muss und sie mich deshalb weniger mag. Aber das musste ich früher auch (nur weniger häufig) und da war dann am nächsten Tag immer schon wieder das Krallenschneiden vergessen, wenn ich mit Kürbiskernen, SBKs oder Haferflocken um die Ecke kam.
Auch ist sie seit Josies Tod körperlich sichtlich gealtert. Sie sieht nun aus wie eine tattrige alte Dame, vorher war nur das Fell etwas struppig und das Verhalten etwas senil.

Wegen der Kastraquara: Meine Tierärztin meinte 6 Wochen und diese 6 Wochen halte ich ein. Einfach, weil es bei allen Säugetieren (Kaninchen, Meerschwein, Rennmaus, Farbmaus, Mensch usw) 6 Wochen sind und ich wüsste nicht, wieso es bei einem Hamster anders sein sollte.
Es gibt ja einige, die nach ein paar Tagen schon den Kastraten zum Weibchen setzen. Da ist bisher noch nichts passiert (gab aber nunmal auch noch nicht so viele Fälle). Aber das möchte ich nicht riskieren, erst recht nicht bei meiner Omi.
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Re: Kastration von Zwerghamstern

Beitragvon TheFeldhamster » 18.04.2013, 23:41

Hört sich auf jeden Fall vernünftig an.

Wg. dem "sichtlich gealtert" - vllt. würde es was bringen die beiden noch innerhalb der Kastra-Frist ans Trenngitter zu setzen, daß sie sich schon mal durchs Gitter beschnüffeln können? Ich habe mit Robos leider garkeine Erfahrung, aber bei meinem letzten Campbell-Opi (der allein lebt) sehe ich wie sehr er aufblüht seit hier eine kleine Hybridendame eingezogen ist und er ihre Spuren im Auslauf riechen kann. Auslauf werden Deine Robos wohl nicht bekommen, von daher die Überlegung mit dem Trenngitter. Ich würde da natürlich nicht die komplette restliche Frist dauernd die Seiten wechseln, das wäre zu viel Streß, aber einfach, daß sie sich quasi "am Zaun" mal begegnen können? Hab kA ob das bei Robos so ginge und ist jetzt echt nur so eine Idee.

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