suche Campbell Freund für meinen kleinen

Ihr möchtet gern einen Zwerg haben? Dann gebt eure Suchanzeige hier auf!

suche Campbell Freund für meinen kleinen

Beitragvon tanja74 » 24.04.2011, 00:29

Beschreibung: Mannheim-Heidelberg- usw

Hallo, ich habe in anderen Foren schon heftigst diskutiert, ob JA oder NEIN für Paarhaltung (2x m) und wurde immer angegriffen :evil:
und die haben mich heftigst kirre gemacht und nun bin ich total verunsichert und nicht mehr sicher was ich machen soll

nun versuche ich mein Glück hier und hoffe einen Züchter zu finden, der mir helfen kann,
für meinen Campbell Männchen (Geb. Jan 2011) einen Freund zu finden

ich habe gelesen das Männchen sehr schnell vereinsamen
er kommt selten aus seinem Versteck heraus, wenn dann, erst wenn keiner mehr im zimmer ist,
oder hat er zu viel Platz? ein aqua von 120x50x40 Plus Aufbau, komischerweise war er
anfangs in einem Übergangsaqua von 80cm Länge aktiver?
aber da war alles noch neu und hat evtl. die geschwister nicht vermisst??

ich dachte auch erst das ihn meine Katzen stören/verschrecken, aber so schlimm ist es nun auch wieder nicht
denn mein Robo stört das auch nicht und der ist um einiges hektischer in seiner Bewegung -sprich interessanter für Katzen.

ich wohne Nähe Ludwigshafen am Rhein übrigens und hoffe auf Hilfe :Blumen:
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Re: suche Campbell Freund für meinen kleinen

Beitragvon Kiki » 24.04.2011, 02:34

Hallo,

also eines vorweg: angreifen wird dich hier keiner und verunsichern möchten wir dich auch nicht. Wir möchten dir helfen.
Allerdings ist das Thema allgemein ein extrem heißes Eisen, auch unter sehr erfahrenen Hamsterbesitzern... D.h. also, dass du auch hier damit rechnen musst, evtl. völlig gegensätzliche Meinungen zu hören.

Ich beginne mal mit meiner: eindeutig erwiesen ist, dass Campbells in der Natur als Pärchen, also Männchen und Weibchen leben. Sie leben nicht in gleichgeschlechtlichen Gruppen. Die Haltung von gleichgeschlechtlichen Tieren in der Heimtierhaltung ist für mich also zunächst einmal nicht naturgemäß.
Nichtsdestotrotz zeigt die Erfahrung, dass man gleichgeschlechtliche Campbells halten kann, wenn bestimmte Grundvoraussetzungen stimmen. Dazu gehört ein artgerecht großes Gehege (was bei dir gegeben wäre), dass sämtliche Einrichtungsgegenstände (wie z.B. Laufrad, Schlafhäuschen, Futternäpfe) in doppelter Ausführung im Gehege vorhanden sind um neidbedingte Rangeleien zu vermeiden und vor allem, dass die Tiere aus einer sozialverträglichen Linie stammen (darauf wird bei Züchtern, die Zoogeschäfte beliefern, kein Wert gelegt, weshalb man das nicht unbedingt mit Zooladentieren versuchen sollte) und sich gegenseitig sozusagen riechen können. In freier Wildbahn können sich die Tiere ihren Partner selbst aussuchen und sie können auch wieder getrennte Wege gehen, wenn sie das möchten. Im Käfig ist das nicht möglich, deshalb besteht immer ein gewisses Risiko.

Kommen wir nun aber zum wichtigsten Punkt und dem großen Aber in deinem Fall: Normalerweise wird (auch von Züchtern) dazu geraten, die Paarhaltung nur mit Geschwistern aus einem Wurf zu versuchen, die sich ihr Leben lang kennen und nie getrennt waren. Bei sich völlig fremden Tieren fehlt der Gruppengeruch und eine nachträgliche Vergesellschaftung birgt hohe Risiken, es kann zu schweren Kämpfen oder sogar zum Tod kommen. Der ein oder andere Profi-Züchter mag vielleicht versuchen, solche Tiere miteinander zu vergesellschaften, einem Nicht-Hamsterexperten würde ich aber davon abraten. Es ist ohne jahrelange Erfahrung einfach viel zu schwierig abzuschätzen, wann ernste Rangeleien auftreten, wann die Tiere zwingend getrennt werden müssen oder wann man es noch einmal dabei belassen kann...

Mein Fazit ist also: setze zu deinem Hamster keinen weiteren dazu. Es ist nirgends erwiesen, dass Campbells alleine unglücklich sind.
Die Haltung gleichgeschlechtlicher Campbells kannst du das nächste Mal versuchen, nimm dafür aber von Anfang an zwei Geschwister von eimen guten Hobbyzüchter, der auf Sozialverträglichkeit züchtet.

In meinen Augen wäre es falsch, jetzt ein so hohes Risiko einzugehen und das Tier im Nachhinein einem ungeheuren Stress auszusetzen, nur um ihm auf Teufel komm raus einen Partner dazuzusetzen, wo noch nicht einmal klar ist, ob das überhaupt die Spur eines Nutzens hätte...

Ich habe den Eindruck, dass du vielleicht einfach das Verhalten deines Hamsters momentan nicht richtig deuten kannst und du nach Lösungen suchst, warum er nicht mehr ganz so aktiv ist. Du denkst dir, dass vielleicht ein zweiter Hamster ihm wieder zu mehr Schwung verhelfen würde.

Dazu nun einige Erklärungen: Dein Hamster vermisst seine Geschwister ganz sicher nicht. Hamster haben nur eine sehr kurze Erinnerungsspanne, d.h. er weiß bereits seit längerem nicht mehr, dass er überhaupt mal welche hatte. Dass er jetzt nicht mehr so aktiv ist, kann viele Gründe haben. Am Anfang war vielleicht noch alles neu und er musste sein Reich gründlich erkunden und vielleicht auch nach einem Ausweg suchen. Inzwischen hat er sich eingelebt und eine größere Käfiggröße kann tatsächlich zur Folge haben, dass manche Hamster ruhiger werden, einfach weil sie sich wohler fühlen und nicht mehr ständig ausbrechen wollen. Auch kann es am Alter liegen. Natürlich ist er immer noch sehr jung, aber eben kein Baby mehr, das nonstop auf Achse ist. All das kann sich übrigens auch wieder ändern, vielleicht ist er im nächsten Monat wieder aktiver. Wenn du allerdings tatsächlich den Eindruck haben solltest, dass dein Hamster sich von den Katzen bedroht fühlt, solltest du dafür sorgen, dass sie keinen Zugang zum Aqua mehr haben. Die Tiere sind da individuell verschieden, der eine kommt gut damit klar, der andere steht vielleicht unter Dauerstress und hat Panik...

In jedem Fall halte ich den Wunsch nach mehr Action im Aqua für keine sinnvolle Grundlage, um eine Vergesellschaftung durchzuführen. Solltest du Wert auf die Meinung einer absoluten Campbell-Expertin und Züchterin legen, schreib doch einfach mal Gosia hier im Forum an.


LG, Anne
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Re: suche Campbell Freund für meinen kleinen

Beitragvon tanja74 » 24.04.2011, 10:58

hallo anne, hast oder hattest du schon campbells bzw eine grupe?

hören sagen usw giltet nicht 8)

natürlich gibt es auch züchter die angst davor haben, aber nur weil sie wegen hören sagen und angstmacherei im internet
es nicht machen... bei dem züchter wo ich meinen her habe, ging es leider nicht die geschwister mitzunehmen,
denn es waren ALLES weibchen.

dazu geht es mir nicht um mehr action im käfig - denn wenn er aktiv ist - schlaf ich eh meistens schon :twinkle:
mfg
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Re: suche Campbell Freund für meinen kleinen

Beitragvon Kiki » 24.04.2011, 15:20

Hallo,

nein, ich hatte noch keine Campbells in der Gruppe. Ich wollte allerdings mal ein Campbell-Geschwisterpärchen aufnehmen und habe mich daher viel mit dem Thema befasst. Ein Dsungaren-Notfellchen kam dann allerdings dazwischen und da ich seither nur noch Notfellchen aufnehme, kam es nicht dazu.

Wie gesagt bin ich auch sicherlich nicht gegen Gruppenhaltung bei Campbells. Nur liegt der Fall bei dir ja so, dass du zu einem bereits vorhandenen Tier nachträglich ein Fremdes dazusetzen willst. Und das sollte man einfach lieber den Experten überlassen, das ist nichts für den normalen Hobby-Heimtierhalter... Das hat übrigens nichts mit Panikmache im Internet zu tun, sondern diese Aussagen stammen ja gerade von den Züchtern, die solche Aktionen durchführen und dabei selber feststellen mussten, wie riskant so etwas ist.

Aber wie gesagt, wenn du Wert auf diese Expertenmeinungen legst, wende dich doch einfach mal an Clamazi, Gosia oder andere Züchter. Ich kenne deinen Thread aus einem anderen Forum und auch dort wurde dir das bereits nahegelegt, also verstehe ich nicht, warum du dich darauf nicht einfach mal einlässt wenn du den normalen Usermeinungen sowieso nur skeptisch gegenüber stehst.

Übrigens wüsste ich nicht, warum man keine zwei weiblichen Campbells zusammenhalten kann. Bei den Weibchen ist es zwar möglicherweise etwas riskanter, aber es kann durchaus klappen. Ich hätte damals übrigens zwei Weibchen bekommen. Die Kompetenz deines Züchters scheint mir somit etwas fragwürdig...

LG, Anne
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Re: suche Campbell Freund für meinen kleinen

Beitragvon tanja74 » 24.04.2011, 22:11

ich suche halt einen züchter bei dem ich vor ort schauen kann,
der sich mein hamsterchen anschaut sozusagen und mir dann sagen kann,
ob er ein partner überhaupt will, sozusagen, mir einen per Mifa schicken lassen
und dann selbst testen will ich eh nicht !!!
mfg
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Re: suche Campbell Freund für meinen kleinen

Beitragvon Kiki » 24.04.2011, 23:48

Nun, da kann ich dir leider nicht weiterhelfen, einen guten Campbellzüchter in deiner Gegend kenne ich nicht. Leider gibt es deutschlandweit ja nur eine handvoll vernünftiger Züchter, sodass die Wahrscheinlichkeit recht gering ist, dass sich einer in deiner Nähe befindet...

Mir ist aber nach wie vor nicht klar, warum du an dieser Vergesellschaftungsidee so vehement festhälst, wenn dich bereits zahlreiche Leute darauf hingewiesen habe, dass du deinen Zwerg damit großem Stress aussetzt, der überhaupt nicht nötig wäre. Er ist alleine nicht unzufrieden, d.h. er braucht nicht zwingend einen Partner und schon gar nicht erst nachträglich. Das Risiko ist einfach zu groß, warum belässt du es nicht dabei zum Wohle deines Zwerges? Ich kann das ehrlich gesagt nicht ganz nachvollziehen... :Nachdenken:

LG, Anne
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Re: suche Campbell Freund für meinen kleinen

Beitragvon tanja74 » 25.04.2011, 00:05

zerbrich dir doch nicht so den kopf grins

ich habe einige züchter angeschrieben und sie haben auch gesagt,
zu einem geschlechtsreifen setzt man kein anderes männchen, egal wie alt

wenn dann ein altes weibchen das keine od. vielleicht noch 1x babies bekommen kann

ich brauche eben immer etwas mehr infos, pro und contra, bevor man mich von einer idee abbringt
mfg
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Re: suche Campbell Freund für meinen kleinen

Beitragvon Kiki » 25.04.2011, 00:15

Hallo,

selbstverständlich bereitet es mir als Zwerghamsterliebhaberin Kopfzerbrechen, wenn jemand offenbar etwas auf Teufel komm raus versuchen möchte ohne die Risiken für das eigene Tier für voll zu nehmen. Zum Grinsen ist mir sicherlich nicht, wenn ich so etwas lesen muss.

Nichtsdestotrotz finde ich es gut, dass du nun Züchtermeinungen eingeholt hast und die scheinen ja eindeutig zu sein. Darf man fragen, ob du nun gedenkst dich auch danach zu richten? Ich hoffe, du setzt nun nicht etwa ein Weibchen dazu, so etwas gehört ebenfalls nur in erfahrene Züchterhände.

LG, Anne
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Re: suche Campbell Freund für meinen kleinen

Beitragvon tanja74 » 25.04.2011, 00:25

ich finde diese variante zwar "interessant"
aber ich habe kein verlangen danach hinterher dutzende hamsterbabies vermitteln zu müssen
mfg
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Re: suche Campbell Freund für meinen kleinen

Beitragvon Hamstina » 25.04.2011, 13:53

Ich verstehe ehrlich gesagt auch nicht, warum du deinem Campbell unbedingt noch einen Weiteren dazu setzen möchtest :Erschrecken:
Anne hat ja bereits alles gesagt, z.B. dass sich die Hamster wenn dann von klein auf kennen müssen, daher ist es jetzt schon zu spät. Wenn du unbedingt zwei hättest haben wollen, hättest du ja zwei Weibchen nehmen können :Nachdenken:
Im übrigen ist es selbst bei Mongolischen Rennmäusen mit Vergesellschaftungen kompliziert, die nun definitiv keine Einzelgänger sind! Selbst da sollte man zwei nehmen, die sich schon immer kannten und spätere VG's sind manchmal hoffnungslos und führen zu nichts.
Nimm doch einfach mal den Rat der vielen Personen an, für dein Hamster wird es das Beste sein. Wenn er nicht mehr ist, kannst du ja gerne zwei Campbell Geschwisterchen von einem guten Züchter nehmen, aber lass es doch jetzt einfach bitte.
LG Nicola :twinkle:
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Re: suche Campbell Freund für meinen kleinen

Beitragvon Moorundheide » 26.04.2011, 10:44

@ Tanja,

ich hab dir mal eine PM dazu geschrieben :twinkle:

EDIT: Bevor jetzt hier wilde Spekulationen losgehen; Ja, ich rate zu einer Vergesellschaftung. Der Bock ist gerade mal was um die 16 Wochen alt, der hat sein Leben noch vor sich und kann durchaus vergesellschaftet werden, wenn die Voraussetzungen für eine Vergesellschaftung stimmig sind. Da ich aber wenig Lust habe zwischen dem "Bist du irre?/Hamster sind Einzelgänger"-Ding umher zu posten, habe ich Tanja eine PM geschrieben.

P.S. Es gibt auch wissenschaftliche Belege dafür, dass Campbells genauso wie Roborowskis im Familienverband leben - das nur mal so nebenbei :happy:
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Re: suche Campbell Freund für meinen kleinen

Beitragvon Kiki » 26.04.2011, 13:22

Hallo,

zum einen: nirgendwo wird hier pauschalisiert, dass alle Hamster Einzelgänger sind.

zum anderen:
Moorundheide hat geschrieben:Es gibt auch wissenschaftliche Belege dafür, dass Campbells genauso wie Roborowskis im Familienverband leben - das nur mal so nebenbei

Im Familienband (zeitweise) ja, aber hier geht es wie bereits mehrfach verdeutlicht darum, dass ein absolut fremdes Tier im Nachhinein zu einem bereits Geschlechtsreifen dazugesetzt werden soll. Und wie du siehst, raten ja sogar die Züchter davon ab.

Ich halte es für unverantwortlich, dass du erneut (wir hatten das ja neulich schon) einer dir unbekannten Person, deren Erfahrung und Wissen im Umgang mit Zwerghamstern du nicht beurteilen kannst, einen Floh ins Ohr setzt.

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Re: suche Campbell Freund für meinen kleinen

Beitragvon Moorundheide » 26.04.2011, 14:29

Ich setze keinen Floh ins Ohr, ich teile ihr nur meine Meinung widerspiegelnd von meinen Erfahrungen mit - im Übrigen nicht nur ich als Züchter und Liebhaber. Wer jetzt als Züchter dem gänzlichst widersprochen hat, frage ich erst gar nicht, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass es einer von den seriösen Züchtern war, die es ja wie bereits angesprochen nur eine Handvoll gibt. Wären es seriöse Züchter, dann wäre es auch klar, dass die Möglichkeit einer Vergesellschaftung besteht, anstatt die Hände über den Kopf zusammen zu schlagen und das subadulte Tier in Einsamkeit leben zu lassen ohne die Option überhaupt in Erwägung zu ziehen. Aaaaber hier in diesem Forum stößt man ja offensichtlich auf taube Ohren, obgleich so viele positive Erfahrungen über Campbell-Gruppenhaltung existent sind, nachweislich erlesbar in Foren, auf Homepages, bei Züchtern und langjährigen Haltern.

Lustig ist nur, dass immer diese Leute am lautesten schreien, die keine Campbellis in Gruppenhaltung haben :Zwinkern:


Eine Sache noch, bevor ich hierzu nichts mehr sagen werde: Ich führe hier keine Verkaufsgespräche, sondern ich will mit ihr analysieren was möglich ist und welche Altersklasse sich noch eignet und welche Züchter sich bei ihr in der Nähe befinden, um ihr zu helfen. Aber das ist sowas von unverantwortlich, ich weiß :Winken:
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Re: suche Campbell Freund für meinen kleinen

Beitragvon Kiki » 26.04.2011, 23:55

Hallo,

Morrundheide hat geschrieben:Aaaaber hier in diesem Forum stößt man ja offensichtlich auf taube Ohren, obgleich so viele positive Erfahrungen über Campbell-Gruppenhaltung existent sind, nachweislich erlesbar in Foren, auf Homepages, bei Züchtern und langjährigen Haltern.

Lustig ist nur, dass immer diese Leute am lautesten schreien, die keine Campbellis in Gruppenhaltung haben :Zwinkern:



Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich zig Mal wiederhole: dies hier ist keine Grundsatzdiskussion über Gruppenhaltung bei Campbells! Diese befürworte und unterstütze ich unter gewissen Voraussetzungen, wie der Großteil der User hier. Auch habe ich bereits erwähnt, dass ich selbst mich für die Gruppenhaltung bei Campbells entschieden hatte, wenngleich es dazu dann aus anderen Gründen nicht mehr kam. Also stelle mich (bzw. die User dieses Forums) nicht so hin, als verträten wir nur die strikte Einzelhaltung.

Hier geht es einzig und allein um die nachträgliche Vergesellschaftung fremder Tiere im geschlechtsreifen Alter und die Frage, ob ein Hamster-Neuling oder "Otto-Normal-Halter" dies zwingend ausprobieren muss. Ich sage nein, weil ich der Meinung bin, dass das Risiko einer Vergesellschaftung im Erwachsenenalter zu groß ist, da die Tiere bereits geschlechtsreif sind und territorial denken. Für mich stresst man die Hamster damit unnötig, weil man etwas erzwingen will, was in meinen Augen nicht nötig ist. Wie in dem anderen Thread bereits diskutiert, sehe ich es nicht als problematisch an, wenn ein Campbell aus welchen Gründen auch immer zum Einzeltier wird bzw. die Paarhaltung überhaupt nie kennengelernt hat. Auch in der Natur werden Einzelgänger beobachtet. Und was die Seriösität der Züchter angeht: das ist dann wohl ebenfalls Ansichtssache.

Ich finde es in Ordnung, dass du auf dem Gebiet deine Erfahrungen gemacht hast und deine Meinung vertrittst. Ich hoffe lediglich auf einen rücksichtsvollen und verantwortungsbewussten Umgang mit einer Person, die durch zahlreiche Meinungen schon völlig irritiert ist. Wenn du es so mit ihr handhabst wie du schreibst, ist es ok, aber denke bitte daran, ihr letztlich die Entscheidungsfreiheit zu überlassen.

Da ich nun mehrfach ausführlich meinen Standpunkt verdeutlicht habe, gibt es für mich hier ebenfalls nichts mehr hinzuzufügen. Macht was ihr wollt, ich hoffe nur, es geschieht stets im Sinne der Hamster und fordert nicht erst blutige Auseinandersetzungen.

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Re: suche Campbell Freund für meinen kleinen

Beitragvon Moorundheide » 27.04.2011, 10:15

Nur noch ergänzend dazu sei gesagt, dass nach meiner Erfahrung eine Vergesellschaftung von adulten oder zumindestens geschlechtsreifen Tieren mit Jungtieren im Alter bis mindestens 8 Wochen meistens problemlos funktioniert und erstaunlicherweise sehr stressfrei. Ich habe einige Tiere und schon bei einigen Tierarten Vergesellschaftungen durchgeführt und Campbells sind da - sofern espasst - derart problemlos, dass die Tiere sich beschnuppern, ignorieren, ihre Wege gehen und einige Stunden/einen Tag später zusammen schlafen. Wenn sie sich nicht riechen können, zeigt sich das sofort, spätestens jedoch binnen einer halben Stunde und da ist dann das Fingerspitzengefühl und die Erfahrung gefragt, weil dann geschaut werden muss, ob eine Vergesellschaftung per Methode sinnvoll ist oder der Althamster einfach nur verhaltensgestört und agressiv reagiert.
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