Satin-Campbells

Hier geht es um Genetik und Farbschläge. Ihr könnt dieses Forum auch nutzen um zu fragen, wenn ihr unsicher bei der Bestimmung eurer Zwerghamsterart oder -farbe seid.

Satin-Campbells

Beitragvon lenawiederbaum » 14.04.2010, 13:08

Beschreibung: Erfahrungen mit den Samtnäschen

Hallo ihr Lieben! =)

Ich hab jetzt überall gesucht, wo ich nen Thread vermutet habe, aber keinen zu den Satin-Campbells gefunden. Klar, bei der allgemeinen Beschreibung steht was, aber ja auch nur kurz und knapp.

Ich bekomme die nächsten Wochen zwei Satin-Jungs aus Berlin, wo ich mich riesig drauf freue, habe ien halbes Jahr danach gesucht und jetzt endlich Glück gehabt. Satins scheinen ja immer noch eher Randerscheinungen zu sein und nicht so beliebt wie die "Normalos".
Ich hab da ein paar offene Fragen, die mir die Züchter zwar beantwortet haben, aber ich kann ja nie genug Meinungen dazu hören.
Hat jemand von euch schon Erfahrungen (positiv und negativ) mit den Satins gemacht?
Ist es richtig, dass ich regelmäßig kontrollieren sollte, ob die Fellpflege funktioniert und wenn ja, was mach ich denn, wenn nicht??? Und wie erkenne ich das?
Die Züchter hatten noch keine negativen Erfahrungen gemacht und konnten mir daher auch nur mitteilen, dass das Fell immer etwas fettig aussieht.

Wäre super, wenn sich wer meldet, der schon Satins hat/te und mir paar Tipps geben könnte.

Liebe Grüsse,
Linda
Zuletzt geändert von lenawiederbaum am 12.05.2010, 15:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Satin-Campbells

Beitragvon Kiki » 14.04.2010, 13:43

Hallo,

Gosia dürfte da die richtige Ansprechperson für dich sein.

Es freut mich, dass du Zuwachs bekommst. Wenn die Jungs zu zweit gehalten werden sollen, gehe ich davon aus, dass du über die Risiken Bescheid weißt. Ich gebe dir den Tipp, Zubehör wie Näpfe, Trinkflaschen, Laufräder und Häuschen in zweifacher Ausführung im Gehege aufzustellen, um so Rangkämpfen vorzubeugen.

LG, Anne


P.S.: Thema wurde verschoben.
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Re: Satin-Campbells

Beitragvon Gosia » 14.04.2010, 20:17

HUHU * Lena hat mich bereits angeschrieben ;o)

Satin Campbells brauchen sehr gutes Sandbad und etwas mehr davon als normale..
Lass die Tiere vorher testen und dir das Ergebnis per Foto bitte zeigen! viele Züchter erzählen gern sie haben die Tiere neg. getestet und später erreichen mich traurige mails, dass die Tiere doch wieder pos. sind...
LG GOSIA /schaut rein bei der Hamsterhilfe Nord :P
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Re: Satin-Campbells

Beitragvon lenawiederbaum » 15.04.2010, 11:12

Hallo!

@ kiki
Ich würde nie wieder einen Campbell einzeln halten, wenn ich ehrlich bin. Ich hatte erst zwei Einzelkinderz, die war superzutraulich waren, aber eben alleine. Ich habe mit meinen zwei Jungs jetzt nur gute Erfahrungen gemacht und wie gesagt, die teilen sich auch alles gerne, bis auf das Laufrad ab und an. Hatte schon zwei Futternäpfe und zwei Trinkflaschen im Käfig, wo aber beide immer nur zusammen an einem gefuttert haben bzw. nur eine Trinkflasche wirklich genutzt wurde, so dass ich das wieder rausgenommen habe. Und Schlafmöglichkeiten sind min. vier vorhanden, aber die beiden sind unzertrennlich und schlafen sehr selten getrennt.
Da ich von allen meinen bisherigen Züchtern (waren jetzt keine 30, aber immerhin 3) den Rat erhalten habe, Campbells doch lieber min. zu zweit zu halten, denke ich, dass dies auch die richtigere Variante ist, sofern es von klein auf geschieht. Wenn wer mir das Gegenteil bei Geschwistern aufzeigen kann, würde ich mir das gerne anhören bzw. durchlesen. ;)

Dankeeeee für's Verschieben, hab noch überlegt, ob's in die Genetik reinpasst. ^^


@gosia
WER WIE WAS WO???? Ich hab dich schon angeschrieben?????????? *im Gedächntnis rumkram* Anderer Thread? Ich bin doch soooo vergesslich ........ :cry:
Heisst etwas mehr als andere, mehr Sand oder öfter? Meine Normalo-Jungs könnten in ihrem Sandbad versinken, wenn's flüssig wäre. *räusper*
Sollten die Satins auf Diabetes getestet sein? Hat mir bisher noch kein Züchter mitgeteilt, nur ob die Eltern Diabetes haben oder nicht. Sind die anfälliger dafür?
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Re: Satin-Campbells

Beitragvon Kiki » 15.04.2010, 14:26

Hallo,

Campbells sind tatsächlich die Zwerghamsterart, die sich am ehesten zu zweit halten lässt, allerdings besteht auch bei ihnen immer ein Risiko, dass es irgendwann nicht mehr klappt. Grundvoraussetzungen sind eine gute sozialverträgliche Zuchtlinie und genügend Platz im Gehege. Mit Zooladentieren sollte man diesen Versuch nicht starten, da bei ihnen Zuchtziele wie Sozialverträglichkeit meist überhaupt nicht berücksichtigt werden. Man kann bei ihnen nicht nachvollziehen, welche Anlagen sie mitbringen. Auch Anfänger sollten - egal was die Züchter sagen - keine Hamster zu zweit halten. Man muss schon ein bisschen Erfahrung mitbringen, um frühe Zeichen eines nahenden ernsthaften Streits rechtzeitig erkennen zu können. Da du ja bereits Erfahrung im Umgang mit Geschwistern hast, ist das in Ordnung. Dass einzelne Campbells sich alleine nicht wohlfühlen, ist übrigens Blödsinn.

Es ist eigentlich selbstverständlich, dass gute Züchter alle ihre Abgabetiere vorher auf Diabetes testen, ganz egal ob Satin oder nicht...

LG, Anne
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Re: Satin-Campbells

Beitragvon lenawiederbaum » 15.04.2010, 14:45

Stimmt Anne, deshalb hatte ich auch von meiner ersten Züchterin dann nur einen Zwergi genommen. Sie meinte, zu zweit wäre bei ihr bisher immer gut gelaufen, aber da ich ja schon ewig keinen Zwergi mehr hatte (früher schonmal Dschungis oder Hypriden) haben wir uns für unseren Flecki entschieden und er war auch glücklich. Der tollste Hamster der Welt (logischerweise)!
Hm, der Züchter von Micky und Finn hat das auf jeden Fall gemacht bei den Eltern, bei den Babys weiss ich's gar nicht. Wir hatten lange über Diabetes gesprochen (da ich mir sicher bin, dass meine beiden Einzelzwergis Diabetes hatten), aber kann mich nicht mehr dran erinnern, ob er was über Testergenisse gesagt hat. :Pfeifen: Jedenfalls hat er eine Homepage, wo er auch ganz eindringlich auf die Diabetes-Gefahr hinweist und auch Hilfe anbietet, falls ein Zwerg von ihm Diabetes bekommt.
Hab jetzt jedenfalls die Züchter um einen Testnachweis gebeten, so wie Gosia das vorgeschlagen hat. Mal sehen, ob/wann sie sich melden. ^^

Offtopic: Ich bin definitiv zu lange hier unterwegs heute ... ich bekomm schon wieder nen Fragenflash, ich hab soooo viele Fragen ... :Engel2:
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Re: Satin-Campbells

Beitragvon Kiki » 15.04.2010, 15:00

Na immer her damit, dafür sind wir doch da... :Zwinkern:
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Re: Satin-Campbells

Beitragvon lenawiederbaum » 12.05.2010, 15:16

Beschreibung: die ersten Wochen sind vorbei

Da ich ja selbst Erfahrungen suche mit Satins, aber leider hat ja anscheinend keiner hier welche :Traurig: , schreib ich doch mal meine bisherigen Erfahrungen hier rein.
Bisher habe ich bei Chip und Chap noch keinerlei Fellprobleme entdecken können. Sie baden sich beide mehrmals täglich ausgiebig in ihrem Sandbad (leider immer noch nur eine große Schale), dass alle zwei Tage auch gesäubert wird. Aber sie pinkeln nur rein, sonst bleibt es sauber.
Ich habe aber bemerkt, dass im Fell gerne Kotknödelchen hängen bleiben, die ich dann rausfriemeln muss, was ihnen natürlich gar nicht gefällt.
Das Fell ist weiterhin seidig und glänzend, aber nicht aufgeplustert.
Bisher habe ich auch immer noch keinen Diabetes-Test hinbekommen ... :Aufregen: ... sie wollen einfach in ihrer Transportbox nicht pinkeln. Egal ob aus dem Schlaf "sanft geweckt" oder einfach mal, wenn sie wach sind. Da kommt kein Tröpfchen aus ihnen raus. Aber bisher ist das Trinkverhalten absolut unauffällig. :Daumen:
Joa, was noch? Nix erstmal! :mrgreen:
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Re: Satin-Campbells

Beitragvon lenawiederbaum » 25.05.2010, 15:39

Beschreibung: UPDATE

Wie ihr ja wisst, ist Chap mega-Diabetes-positiv. Ich möchte eigentlich jede Woche einen Test machen, aber naja, er will nicht so, wie ich will. Am Wochenende war ich wieder nicht erfolgreich. :Traurig:
Aufgrund von Hinweisen von Besitzern, die ebenfalls positive Campbells haben, achte ich jetzt besonders auch noch auf die Fellbeschaffenheit bei Chap. Diabeteskranke Tiere sollen ja struppiges und stumpfes Fell bekommen mit der Zeit. Bisher kann ich bei Chap keinerlei Unterschied zu Chip feststellen. Sein Fell schimmert immer noch wunderschön schokobraun.
Die kleine Keramik-Sandschale ist einer größeren quadratischen Glas-Sandschale gewichen, die auch sehr gerne in Anspruch genommen wird. Fellpflege betreiben beide sehr aufwändig und häufig. Gut so, dann glänzt ihr Fell hoffentlich weiterhin so schön. :Zwinkern:
Die Knödelchen-Problematik hat sich nicht verändert, beide schleppen gerne mal drei-vier Kotknödelchen mit sich rum, die sich aber leicht entfernen lassen.

Liebe Grüsse,
Linda
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Re: Satin-Campbells

Beitragvon morgaine » 25.05.2010, 20:02

Hallo Linda,
meine kleine Arielle (Campbell) war auch Diab positiv. Allerdings, was du wegen des Fells schreibst, da hatte sie keinerlei Anzeichen. Bis zu ihrem Einschlafen hat sie wunderschönes seidiges, glattes Fell gehabt.

Für den Test vielleicht einen Tipp: wenn Chap ohnehin in eine Pipibox geht, versuch es doch mal die Schale ohne Sand hinzustellen (vielleicht im Auslauf). Bei Sofie hat das geklappt, und es war keinerlei Stress für die Kleine. Vielleicht tut Chap dir ja auch den Gefallen und ist dann stressfrei.

LG
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Re: Satin-Campbells

Beitragvon ViennaRodents » 30.09.2012, 17:45

Hallo

Wirklich traurig das dein kleiner nun doch an dibetes erkrankt ist :-(

Ich hatte bei meinen ersten Campbells auch diabetes Tiere, das hat aber damals noch alles der Tierarzt gemacht und es waren keine Satins!

Im allgemeinen sind Satins vom Wesen und Haltung nicht anderst als die normalhaarigen Zeitgenossen. Auch das Sandbad ist das selbe wie bei den anderen. ich finde auch die normalhaarigen sollten immer ein sauberes Sandbad mit guter Sandqualität zur Verfügung haben, von daher kein Unterschied :-)

lg nadine
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