Campbell-Gencodes entschlüsseln ...

Hier geht es um Genetik und Farbschläge. Ihr könnt dieses Forum auch nutzen um zu fragen, wenn ihr unsicher bei der Bestimmung eurer Zwerghamsterart oder -farbe seid.

Campbell-Gencodes entschlüsseln ...

Beitragvon lenawiederbaum » 21.04.2010, 12:15

Beschreibung: ... und wieso weshalb warum?!

*räupser*

Also, durch meine eingehende Lektüre der Links im "Mandarin,Camel"-Thread hab ich mich da jetzt bisschen durch die Genetik gelesen und da tauchen bei mir ja hundermillionenundeine Fragen auf!
Ich bin schon immer an sowas interessiert gewesen und wie ihr vielleicht schon bei der Farbanalyse meiner beiden schwarzen Campbell-Jungs gemerkt habt, lass ich da auch nicht so schnell locker. Im Einvernehmen mit meinem Züchter *wink* bin ich mir jetzt relativ sicher, dass sie einfach (wie hat er's so nett ausgedrückt) schlechte Blacks sind, weder Platinum noch Silvering vorliegt, da sie keinerlei weisse oder weissgraue Stellen vorweisen. Sie sind eben nicht pechschwarz, sondern nur schwarz. :Zwinkern:
Ich denke mal, dass es bei Dsungaren ähnliche Gene (eben nicht so reichhaltig) gibt wie bei Campbells, also sagt mir eure Meinung einfach!

Okay, jetzt zu meinen Fragen:

Da die Wildfarbe ja über keinerlei Mutation verfügt und als ++ oder A/A B/B C/C D/D P/P bezeichnet wird (hoffe, dass ist allgemein so mit den Buchstabenbezeichnungen) habe ich mir die anderen Gencodes angesehen hier und mal mein Hirn angestrengt. Wahrscheinlich total falsch, aber es interessiert mich eben...
Wenn die Mutation b/b beim BE Argente für die Farbänderung des Fells sorgt und p/p für die Löschung der Augenfarbe, dann frage ich mich, warum ein RE Argente nur p/p ist und nicht b/b p/p, denn die Fellfarbe ist doch ebenfalls nicht wildfarben? b/b p/p ergibt ja die Farbe "Beige" (laut der oben genannten Seite).

Zudem habe ich das so verstanden, dass alle Farben ohne Dreibogenlinie a/a im Gencode haben. Haben dann alle Farben mit a/a im Gencode irgendwann mal schwarze Vorfahren gehabt, denn a/a steht ja für die Farbe schwarz?

Und die ultimaltive Frage:
Ist die vordere Zahl das Gen der Mutter, die hintere Zahl das Gen des Vaters (oder umgekehrt)?
Geht also auch A/A b/B C/C D/D P/p? Mutter dann BE Argente und Vater RE Argente?

Liebe Grüsse,
Linda
~ nie mehr einen einzelnen Campbell ~


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Re: Campbell-Gencodes entschlüsseln ...

Beitragvon Yuutsu » 21.04.2010, 14:16

Beschreibung: ... und wieso weshalb warum?!

lenawiederbaum hat geschrieben:Okay, jetzt zu meinen Fragen:
Da die Wildfarbe ja über keinerlei Mutation verfügt und als ++ oder A/A B/B C/C D/D P/P bezeichnet wird (hoffe, dass ist allgemein so mit den Buchstabenbezeichnungen) habe ich mir die anderen Gencodes angesehen hier und mal mein Hirn angestrengt. Wahrscheinlich total falsch, aber es interessiert mich eben...
Wenn die Mutation b/b beim BE Argente für die Farbänderung des Fells sorgt und p/p für die Löschung der Augenfarbe, dann frage ich mich, warum ein RE Argente nur p/p ist und nicht b/b p/p, denn die Fellfarbe ist doch ebenfalls nicht wildfarben? b/b p/p ergibt ja die Farbe "Beige" (laut der oben genannten Seite).

Also, ich hoffe ich erkläre meine Sichtweise jetzt verständlich, da bin ich nämlich nicht so gut drin: Die Fellfarbe wird mit der Augenfarbe vererbt, der Code b/b gibt also eindeutig mit an, dass es sich um schwarze Augen handelt, denn wie du schon schreibst hat dieselbe Farbe mit roten Augen den Code p/p. Deswegen wird auch unterschieden zwischen R ed eyes und Black eyes

Zudem habe ich das so verstanden, dass alle Farben ohne Dreibogenlinie a/a im Gencode haben. Haben dann alle Farben mit a/a im Gencode irgendwann mal schwarze Vorfahren gehabt, denn a/a steht ja für die Farbe schwarz?

Das finde ich echt jetzt nicht...

Und die ultimaltive Frage:
Ist die vordere Zahl das Gen der Mutter, die hintere Zahl das Gen des Vaters (oder umgekehrt)?
Geht also auch A/A b/B C/C D/D P/p? Mutter dann BE Argente und Vater RE Argente?

Gute Frage, kann ich dir nicht sagen, aber bei der Verpaarung BE Argente und RE Argente würde beige entstehen: bbpp



Alle Angaben ohne Gewähr;-)

lg Sandra

Edit: Code angepasst
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Re: Campbell-Gencodes entschlüsseln ...

Beitragvon lenawiederbaum » 21.04.2010, 17:59

Hallo Sandra,

Hm, ich dachte p/p steht einfach nur für rotäugig ... aber deine Erklärung klingt logisch (war nicht unverständlich erklärt). ^^

Yuutsu hat geschrieben:Das finde ich echt jetzt nicht...

Was findest du nicht? Ob alle Zwergis mit a/a im Gencode irgendwann mal schwarze Vorfahren hatten? :schweiss:

Yuutsu hat geschrieben:Gute Frage, kann ich dir nicht sagen, aber bei der Verpaarung BE Argente und RE Argente würde beige entstehen: bbpp

Hihi, dann hoff ich mal, dass irgendwer Licht ins Dunkel bringen kann ... :scham:

Grüssle,
Linda
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Re: Campbell-Gencodes entschlüsseln ...

Beitragvon Yuutsu » 21.04.2010, 18:54

lenawiederbaum hat geschrieben:
Zudem habe ich das so verstanden, dass alle Farben ohne Dreibogenlinie a/a im Gencode haben. Haben dann alle Farben mit a/a im Gencode irgendwann mal schwarze Vorfahren gehabt, denn a/a steht ja für die Farbe schwarz?


Ne, das alle Farben ohne Dreibogenlinie aa enthalten sollen...

lg Sandra
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Re: Campbell-Gencodes entschlüsseln ...

Beitragvon lenawiederbaum » 21.04.2010, 19:42

hm, Yuutsu ...
wenn ich davon ausgehe, dass diese Seite hier das richtig aufgeschlüsselt hat, dann haben alle self colors keine Dreibogenlinie mehr, da sie ja nicht zu den agouti colors zählen und da hat jede Genkombi aa mit bei, also die Mutation für Nicht-Wildfarbe, also auch keine Dreibogenlinie. Aber kann ja sein, dass ich das TOTAAAAAAAAAAAAAAAAAAAL falsch verstehe ...
Bin ja erst am Anfang meiner Genverständnis-Karriere, hab heute dreiviertel des Tages mit der Seite verbracht! :yeah:

Liebe Grüsse,
Linda
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Re: Campbell-Gencodes entschlüsseln ...

Beitragvon Yuutsu » 21.04.2010, 21:26

Also:
"Self-colours" bedeutet, dass die Fellfarbe über den ganzen Körper verteilt ist, dagegen siehst du bei den "Agouticolours" eine hellere Unterseite.

aa steht für schwarz und nicht für Nicht-wildfarbende.
Steht also in den Gencodes aa, dann bedeutet das, dass für diese Farbe ein schwarzer Campbell (beziehungsweise einer, der die Gene trägt, bin da mit dominant und rezessiv nicht vertraut) mit eingekreuzt werden muss.

lg Sandra

PS: Wir kriegen das schon irgendwie in den Griff :daumen2: :twinkle:
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Re: Campbell-Gencodes entschlüsseln ...

Beitragvon lenawiederbaum » 21.04.2010, 21:53

hihi, ja irgendwie bekommen wir das sicher in den Griff. ;)

ja, also aa = keine dreibogenlinie, oder net? denn schwarz hat keine ...
ich habe aa nur nicht als schwarz bezeichnet, da aa ja nur als alleinige mutation für schwarze campbells sorgt (aber werde es in zukunft zum besseren allgemeinen verständnis mit schwarz bezeichnen). finde es klingt "richtiger" für mein verständnis, da bei aa meines erachtens nur fast ausschliesslich eumelanine in den haaren vorhanden sind (es liegen ja immer irgendwo phäomelanine vor, sonst könnten blacks ja nicht bräunlich ausfärben) und somit die gebänderte wildfärbung der einzelnen haare nicht mehr vorliegt.

das mit dominant und rezessiv hat ja irgendwas mit sichtbarkeiten zu tun ... das bekomm ich auch noch irgendwie auf die reihe. IRGENDWANN ...

und was der physikochemische unterschied von di(lution) und silvering ist, dass muss ich auch irgendwie rausfinden ...
mein forscherherz ist erwacht! :Engel2:
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Re: Campbell-Gencodes entschlüsseln ...

Beitragvon Butterfliegerl » 22.04.2010, 15:20

Also mit der Genetik der zwerghamster bin ich jetzt nicht so vertraut aber ich versuch mal mein Wissen aus dem Bio Leistungskurs einzubringen zumindest was die Frage angeht:
Ist die vordere Zahl das Gen der Mutter, die hintere Zahl das Gen des Vaters (oder umgekehrt)?


Also wir haben gelernt dass das Gen vorne steht, das den Phänotyp beeinflusst, dh das dominante Gen.

Was mich an der Seite die du in deinen Beitrag gestellt hast stört, is dass da absolut NICHTS über Dominanz der Gene steht. o.O'
und theoretisch kommen auch nur die kombinationsfarben wenn man reinerbige kreuzt, die sich in zwei Merkmalen unterscheiden oder versteh ich das jetz falsch? Folglich müssen ja die Fellfarben von zb. BE Argente und Schwarz zwei verschiedene Gene sein.
Dann greift ja nur die rekombinationsregel (zumindest in der Elterngeneration), und mich tät mal interessieren ob diese Rekombination schon in der f1 generation auftritt oder erst in der f2 generation im verhältnis 9:3:3:1 (wobei die 1 die kombifarbe aufweisen würde.)
Hach die Seite verwirrt mich mehr, als dass sie mir in irgendeiner Weise Erleuchtung schenkt.
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Re: Campbell-Gencodes entschlüsseln ...

Beitragvon Yuutsu » 22.04.2010, 18:17

So, ich probiere mal wieder etwa Licht ins Dunkel zu bringen:

lenawiederbaum hat geschrieben:ja, also aa = keine dreibogenlinie, oder net? denn schwarz hat keine ...
ich habe aa nur nicht als schwarz bezeichnet, da aa ja nur als alleinige mutation für schwarze campbells sorgt (aber werde es in zukunft zum besseren allgemeinen verständnis mit schwarz bezeichnen). finde es klingt "richtiger" für mein verständnis, da bei aa meines erachtens nur fast ausschliesslich eumelanine in den haaren vorhanden sind (es liegen ja immer irgendwo phäomelanine vor, sonst könnten blacks ja nicht bräunlich ausfärben) und somit die gebänderte wildfärbung der einzelnen haare nicht mehr vorliegt.

Nein, du kannst nicht pauschalisieren aa= keine Dreibogenlinie, da ja auch cc (albino) keine Dreibogenlinie aufweist. Eumelanine sind sowohl für braun als auch schwarz zuständig, ich gehe mal davon aus, dass die Konzentration anders ist bei braun und schwarz.

das mit dominant und rezessiv hat ja irgendwas mit sichtbarkeiten zu tun ... das bekomm ich auch noch irgendwie auf die reihe. IRGENDWANN ...
Das ist mit das einfachste: Es gibt dominante Farben, die auch auftreten wenn im Genotyp eine rezessive Farbe vorliegt, damit eine rezessive Farbe sich ausbildet müssen im Genotyp sowohl von der Mutter als auch vom Vater ein rezessives Gen verebt worden sein.

und was der physikochemische unterschied von di(lution) und silvering ist, dass muss ich auch irgendwie rausfinden ...
mein forscherherz ist erwacht! :Engel2:

Ich würde es eher als Biochemisch bezeichnen, aber nun gut: Silvering bedeutet, dass weiße Haare nachwachsen, bei dilute "entfärben" sich die schwarzen Haare.

Wiki kann auch helfen: http://de.wikipedia.org/wiki/Dilute-Gen
http://de.wikipedia.org/wiki/Silver-Locus
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Re: Campbell-Gencodes entschlüsseln ...

Beitragvon Yuutsu » 22.04.2010, 18:32

Sry, Doppelpost, aber irgendwie müssen wir ja die Übersicht bewahren^^

Butterfliegerl hat geschrieben:
Was mich an der Seite die du in deinen Beitrag gestellt hast stört, is dass da absolut NICHTS über Dominanz der Gene steht. o.O'
Da kann ich dir auch nichts zu sagen, da können sich die Züchter ja drüber auslassen^^

und theoretisch kommen auch nur die kombinationsfarben wenn man reinerbige kreuzt, die sich in zwei Merkmalen unterscheiden oder versteh ich das jetz falsch? Folglich müssen ja die Fellfarben von zb. BE Argente und Schwarz zwei verschiedene Gene sein.
Ist auch eine gute Frage, aber ob das wirklich bei allen Farben bekannt ist, wo die Mutation, die Farbschlag verursacht genau liegt, glaube ich ehrlich gesagt nicht, lasse mich aber gerne eines besseren belehren.
Dann greift ja nur die rekombinationsregel (zumindest in der Elterngeneration), und mich tät mal interessieren ob diese Rekombination schon in der f1 generation auftritt oder erst in der f2 generation im verhältnis 9:3:3:1 (wobei die 1 die kombifarbe aufweisen würde.)

Nach den Internetseiten würde ich es so verstehen, dass es schon in der f1 auftritt, aber wie du schon sagtest ist es nicht eindeutig (für mich auch nicht). Aber es zeigt eigentlich ziemlich deutlich, das die Hamstergenetik gerade beim Campbellzwerghamster komplizierter ist und man den Genotyp der Zuchttiere kennen sollte.

lg Sandra
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Re: Campbell-Gencodes entschlüsseln ...

Beitragvon lenawiederbaum » 23.04.2010, 09:47

Guten Morgen! :)

Butterfliegerl hat geschrieben:Also wir haben gelernt dass das Gen vorne steht, das den Phänotyp beeinflusst, dh das dominante Gen.

Jupps, so hab ich's jetzt auch verstanden. So hat Yuutsu das ja auch schon beschrieben. Das dominante Gen kann man auch gross schreiben, dann ist es direkt ersichtlich.

Butterfliegerl hat geschrieben:und theoretisch kommen auch nur die kombinationsfarben wenn man reinerbige kreuzt, die sich in zwei Merkmalen unterscheiden oder versteh ich das jetz falsch? Folglich müssen ja die Fellfarben von zb. BE Argente und Schwarz zwei verschiedene Gene sein.

Wenn ich ein reinerbiges BEA und ein reinerbiges Black kreuze, kommen in 1. Generation nur Wildfarbene raus, so wie ich das jetzt verstanden habe, da BEA ja b/b ist und Black a/a. Dann haben die Babys A/a B/b C/C D/D P/P und erscheinen somit wildfarben. Das ist genau so, wie du das gerlernt hast. *denk*

Butterfliegerl hat geschrieben:Dann greift ja nur die rekombinationsregel (zumindest in der Elterngeneration), und mich tät mal interessieren ob diese Rekombination schon in der f1 generation auftritt oder erst in der f2 generation im verhältnis 9:3:3:1 (wobei die 1 die kombifarbe aufweisen würde.)

Greift erst in der zweiten Generation, diese Regel. Allerdings bin ich mir da nur bei Ein-Gen-Farben relativ sicher. Bei Kombinationen von oder mit Zwei-Gen-Farben (z.B. Chocolate und BEA) hätten ja beide Elterntiere b/b, da müsste irgendeine der Elternfarben dann auch irgendwie schon in der 1. Generation auftauchen ...

Yuutsu hat geschrieben:Ist auch eine gute Frage, aber ob das wirklich bei allen Farben bekannt ist, wo die Mutation, die Farbschlag verursacht genau liegt, glaube ich ehrlich gesagt nicht, lasse mich aber gerne eines besseren belehren.

Bei den meisten Farben gibt es das wohl, wenn man die Genetikseiten studiert (die ja alle die gleichen Gencodes publizieren), aber es gibt ja immer wieder neue Farben die auftreten. Ich frag mich wo die alle herkommen. :mrgreen:

Yuutsu hat geschrieben:Eumelanine sind sowohl für braun als auch schwarz zuständig, ich gehe mal davon aus, dass die Konzentration anders ist bei braun und schwarz.

Also bei der Haarfarbe des Menschen ist es zumindest so, dass bei braunem Haar Phäomelanine und Eumelanine einfach in großen Mengen vorhanden sind, Eumelanine machen dann die Farbtiefe und Phäomelanine die Farbrichtung (also ob es rötlich, golden oder asch schimmert). Bei schwarzem Haar ist der Anteil an Eumelaninen deutlich höher als der Anteil an Phäomelaninen, so dass kaum eine Farbrichtung bestimmt werden kann. Ob das jetzt bei Tieren auch noch so richtig ist, weiss ich nicht, aber vermute ich mal. *g*

Yuutsu hat geschrieben:Ich würde es eher als Biochemisch bezeichnen

Öhm, logisch. Ich hör im Studium ständig physikochemisch ... das es mit Physik nix zu tun hat, hätte ich mir auch denken können ... :scham:

Bei Wikipedia hätt ich das ja jetzt gar nicht vermutet. Danke für die Links!!!! :Blumen:

Ich glaub ich steig da jetzt auch ganz gut durch, mit eurer Hilfe. :Schmusen:

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